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Astronomik Planet IR Pro 807 CCD-Filter
Diese neuen Filter dienen speziell der digitalen Fotografie des Planetensystems mit elektronischen Kameras oder Webcams ohne IR-Sperrfilter an langbrennweitigen Teleskopen.
Die Wirkungsweise
Die Astronomik Planet IR Pro CCD-Filter tun zweierlei:
- Für Planeten- und Mondbeobachtung lassen diese Filter erst Licht in einem Bereich passieren, in dem sich das Seeing viel weniger bemerkbar macht als im visuellen. Praktisch heisst das: Das Bild wird in großen Teleskopen wesentlich ruhiger und somit auch schärfer.
- Speziell für die Mars-CCD-Fotografie öffnen die Filter erst bei Wellenlängen, in der die Oberflächeneinzelheiten die größten Kontraste zeigen.
Weitere Vorteile gegenüber den bekannten RG Filtern von Schott:
- deutlich bessere Unterfrückung des Seeings als bei Schott RG 665
- steilere Flanken (kürzere Belichtungszeiten)
- MC-Vergütung (besserer Kontrast)
- optische Dicke identisch mit anderen Astronomik-Filtern (homofokal)
- optimale Anpassung der Transmission für Amateurteleskope
Wieso zwei verschiedene Filter?
Bei der Entwicklung stand das Astronomik-Team vor der Problemstellung, dass bei zunehmender Wellenlänge die Auflösung der optischen Systeme sinkt. Gleichzeitig steigt aber die Abbildungsqualität durch geringere Seeinganfälligkeit. Ein weiteres Problem stellt das kaum dokumentierte verhalten von CCD- und CMOS-Ships im nahen Infrarot dar. Durch verschiedene Testreihen, die ebenfalls durch Amateurastronomen im gesamten Bundesgebiet unterstützt wurden, konnten optimale Filterprofile erstellt werden.
Der Vergleich:

Einzelbild mit IR+UV -SPERR-Filter
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Summenbild mit IR+UV SPERR-Filter
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Einzelbild mit ProPlanet 742 Filter
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Summenbild mit ProPlanet 742 Filter
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Das 742er Filter bietet sich für Teleskope kleineren Objektivdurchmessers an. In diesem Wellenlängenbereich haben die meisten elektronischen Kameras noch nahezu ihren vollen Wirkungsgrad. Gleichzeitig wird aber ein Großteil des störanfälligen Wellenlängenbereichs, der durch Seeing beinflusst wird, geblockt.
Das 807er Filter ist perfekt für Teleskope ab 8 Zoll Öffnung. In diesem Wellenlängenbereich haben die meisten elektronischen Kameras bereits nicht mehr ihre volle Empfindlichkeit. Dieser Effekt wird durch die grössere Öffnung kompensiert. Dafür macht sich hier allerdings das Seeing noch weniger bemerkbar als bei dem kurzwelligeren Passfilter.
| Fakten |
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| Hauptanwendungsbereich |
Für Planeten- und Mondbeobachtung lassen diese Filter erst Licht in einem Bereich passieren, in dem sich das Seeing viel weniger bemerkbar macht als im Visuellen. Praktisch heisst das: Das Bild wird in großen Teleskopen wesentlich ruhiger und somit auch schärfer. Speziell für die elektronische Mars-Fotografie öffnen die Filter erst bei Wellenlängen, in der die Oberflächeneinzelheiten die größten Kontraste zeigen. |
| Wirkungsweise |
Blockung des sichtbaren Lichtes, welches besonders stark für das Seeing anfällig ist. |
| Verwendung für visuelle Beobachtung |
Ungeeignet. |
| Verwendung für Fotografie |
Ungeeignet. |
| Verwendung für CCD-Fotografie |
Der Filter ist optimiert für die Verwendung eines Fernrohres bis 20cm Durchmesser mit einer Webcam oder Videokamera ohne eingebauten IR-Sperrfilter. DasÖffnungsverhältniss zur Erzielung optimaler Resultate liegt im Bereich von 1:25 bis 1:40. |
| Hauptdaten
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Transmissionen bis 98 %
Blockung von 400 bis 720 nm
Transmission>95 % ab 760nm |
Eigenschaften:
- Transmission von über 98% im nahen Infrarot
- Extrem steile Kante bei 742nm
- nicht feuchtigkeitsempfindlich, nicht alternd, kratzfest
- ausgezeichnetes Trägermaterial. Die optische Leistung Ihres Teleskopes wird durch die Filter in keiner Weise reduziert.
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Die roten Linien symbolisieren die typischen Linien von künstlichen Lichtquellen. Die grünen Linien geben die Wellenlänge und Intensität der wichtigsten Emmisionslinien von Gasnebel wieder. Die graue Kurve entspricht der Nacht-Empfindlichkeit des menschlichen Auges. Die blaue Kurve ist die Transmissionskurve des Filters.
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