Olympus Okulare
Olympus hat leider die Produktion der hervorragenden Okulare eingestellt. (Kleine Restbestände sind noch vorhanden.)
Dies sind die ersten, und bisher einzigen Okulare, die die Bildqualität der Abbés von Zeiss wieder erreichen. Phantastischer Kontrast, maximale Transmission, eine große Augenlinse und ein traumhafter Augenabstand zeichnen diese Okulare aus. Dank der genial konstruierten Augenmuscheln kann man an den Okularen bequem mit und ohne Brille gut beobachten.
Die Olympus Okulare sind in meinen Augen zur Zeit die beste Empfehlung für alle, die auf der Suche nach extrem hochwertigen Okularen sind. Bisher waren die Okulare der Abbé Serie von Zeiss der absolute Maßstab, wenn es um die Planetenbeobachtung ging. Kein anderes Okular erreichte bisher diese Bildqualität. Leider gibt es die Abbé Okulare nicht mehr regulär zu kaufen, seit Zeiss die Astro-Produktion eingestellt hat.
Auf der Suche nach ähnlich hochwertigen Okularen bin ich fast verzweifelt, und hatte das Gefühl, Zeiss habe mit den Abbés eine unnachahmliche Qualitätsstufe gesetzt. Egal, welche Bauart oder Marke ich ausprobierte, im Vergleich zu den Abbés schien sich immer eine hauchfeine Milchglasscheibe im Strahlengang zu befinden - das feine, kontrastschwache Detail auf Planeten verschwand.
Nach einem Tip von der Hamburger Sternwarte testete ich dann Mikroskopokulare von Olympus - und war völlig von den Socken!!! Bis heute bin ich mit der Qualität sehr zufrieden. Jedes andere mir bekannte Okular ist -mehr oder weniger deutlich- schlechter.
Zusammengefasst kann ich sagen: Kontrast und Schärfe sind absolut gleichwertig. Die Transmission kann ich nicht beurteilen, ist aber nicht sichtbar schlechter. Das Bildfeld ist etwas größer, das Einblickverhalten viel bequemer und entspannter als bei den Abbés.
Ein weiterer Vorteil resultiert aus dem ursprünglichen Einsatzzweck der Okulare: Sie sind eigentlich für die Benutzung an Mikroskopen und Binokularen in Labors gedacht. Um trotz Tageslicht und Beleuchtung eine ausgezeichnete Bildqualität zu liefern, wurde die Augenmuschel sehr sorgfälltig konstruiert. Sie schirmt Streulicht so vollständig ab, daß auch Tagesbeobachtungen von Planeten oder der Sonne im Weißlicht oder in H-Alpha ohne zusätzlichen Streulichschutz möglich sind. Zudem ist die Augenmuschel zweifach verwendbar: Als Brillenträger drehen Sie sie einfach um, und erhalten so eine weiche Auflage für Ihre Brillengläser. Durch den sehr großen Augenabstand können Sie bei allen Brennweiten auch mit Brille noch das volle Gesichtsfeld überblicken.
Die Olympus Okulare sind allerdings nicht die erste Wahl, wenn es um den Einsatz an lichtstarken Geräten geht. Bis Blende 5 können Sie die traumhafte Qualität uneingeschränkt genießen, doch wenn Ihr Teleskop lichtstärker ist, sollten Sie sich noch eine gute Barlowlinse zulegen. Die Okulare sind zudem keine ausgesprochenen Weitwinkelokulare. Maximale Transmission und bester Kontrast lassen sich nur mit wenigen Linsen im Strahlengang erreichen. Mit wenigen Linsen lassen sich aber umgekehrt keine riesengroßen Bildfelder realisieren.
Die Olympus Okulare kann ich Ihnen mit folgenden Brennweiten anbieten: 25mm, 16,7mm, 12,5mm und 8,3mm. Alle Okulare haben eine 1,25"
Steckhülse mit Filtergewinde. Die Okulare werden im passenden Drehpack geliefert.
Alle Okulare sind auch in einer Ausführung mit Dioptrienverstellung verfügbar. (Die Artikel mit der Bezeichnung mit "-H" am Ende.)
Sie sind sich nicht sicher, ob die Olympus Okulare auch Ihnen gefallen werden?
Okulare sind ein heikles Thema: Bisher sind zwar alle Kunden restlos begeistert, jedoch sind Okulare nur so gut, wie der Beobachter sie selber empfindet. Bestellen Sie gerne ein Okular, und falls es Ihnen nicht zusagt, senden Sie es mir innerhalb von 14 Tagen ohne Gebrauchsspuren zurück. (Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie sich in diesem Fall die Zeit nehmen würden mir kurz zu schildern, warum Ihnen die Okulare nicht gefallen. Weiterhin erbitte ich bei einer Rücksendung EUR 7,- als Erstattung meiner Versandkosten.
Ein paar Zeilen von meinen Kunden:
- Herr Norbert Heinen schreibt:
"Letzte Woche Freitag hatte ich ENDLICH einmal in meiner westlichen und in diesem Jahr vom Regen "heimgesuchten" Eifelregion (Vorgebirge bei Aachen) die Möglichkeit die Olympus-Okulare zu testen. Das Eine schon vorweg: EIN WAHRER HÖCHSTGENUSS, zusammen mit meinem mobilen 110-er Kutter. So habe ich beispielsweise weder den Jupiter (hier den GRF + diverse jovian Wolkenbänder) noch Saturn (hier vor allem die Cassini-Teilung und der präknante Schattenwurf) jemals gesehen, zumindest mit diesem Instrument.
Also ich muss ehrlich sagen, in allen evidenten Disziplinen sind die Olympus dem Abbe ebenbürtig. Ich hatte allerdings keine Möglichkeit eines A - B Vergleichs. Ich kann es nur noch aus der Erinnerung sagen. Ein kurzes, erstes Fazit: Man kann real die Meinung vertreten, dass dieses aussergewöhnliche Okular vergleichbar ist mit den Zeiss-Abbé's. Ich als Brillenträger profitiere unmittelbar von den Olympus, auch wenn ich meistens ohne Brille beobachte - da gibt es überhaupt keine Probleme - immer wunderbares Einblickverhalten - was man ja von den meisten Okularen am Markt ja bekanntlich so nicht sagen kann. Es stellt einzeln, als auch mit dem ZEISS-Bino meine Pentax eindeutig in den Schatten. Ehrlich, so klar hatte ich das anfänglich noch gar nicht erwartet. Ich habe mehrmals verglichen, und tatsächlich, es ist einfach wahr!! Obwohl die Pentax allgemein ja zur besseren Qualitätsstufe zählen. Aber zumindetst meine TeleVue's und Vixen's werde ich nun aus meinem Koffer verbannen. Wenn man das im wahrsten Sinne "optisch erlebt" hat möchte man nicht's anderes mehr. Ich muss Ihnen "TAUSENDFACH" Danke!!! sagen, dass ich ueber Sie zu diesen fantastischen Okularen gekommen bin. Ich werde das gerne in meinem Astrokreis weitervermitteln. Ich werde ganz sicher (später) die anderen beiden (25mm, 12,5mm) noch hinzunehnmen. Ich bin jetzt richtig HEISS auf weitere Beobachtungs-Erfahrungen damit (dann auch im Deep-Sky) - werde Ihnen darüber berichten. Aber das Wetter hier spielt 'mal wieder nicht mehr so richtig mit - ohne vorläufige Änderungsaussichten lt. Prognose!!!"
- Herr Thomas Michna schreibt:
"Am Samstag war ich mal wieder aussen (bis 4h) und hatte observiert. Es waren noch zwei NAAler mit außen. Der eine Beobachtete mit einem C8 und Zeiss-Okularen. Er erkannte keine Unterschiede zwischen den Zeiss und deinen. Zum Vergleichen hatten wir auf Jupiter Wolkenbänder und GRF hergenommen.
Resultat: Voll vergleichbar mit Zeiss! Ich persönlich tendiere mehr zu den Olympus, denn die Einsicht ins Okular (auch als "Nicht Brillenträger") ist hervorragend. Man muß sich nicht so an das Okular "Heranquetschen" und kann über die Augenmuscheln auch über längere Zeit bequem einsehen."
- Herr Martin Elsässer schreibt:
"...Einblickverhalten: Das scheinbare Gesichtsfeld ist unwesentlich kleiner als bei den 7.5mm, das wahre Gesichtsfeld etwas größer. Das ganze Gesichtsfeld kann bei beiden Okularen überblickt werden, aber nur bei den Olympus bleibt es ganz sichtbar, wenn ich den Rand anvisiere! Bei den eudiaskopischen deutliche Abschattung! (Dies kann durch Entfernen der Augenmuscheln verbessert werden, was aber keine Alternative ist.) Der "sweet spot" des günstigen Einblickspunktes ist für die Olympus sehr viel größer, was gerade bei Binobenutzung auffällt. Wenn allerdings aus der mittigen Position Sterne am Rand anvisiert werden, sind Farbfehler sichtbar (Blau=innen) Diese Verschwinden sofort, wenn der Kopf ein bischen bewegt wird. Die eudiaskopischen haben diese Farbfehler nicht, WEIL DORT IMMER DAS AUGE AUS DER MITTIGEN POSITION BEWEGT WERDEN MUSS, UM DEN RAND ANZUVISIEREN. Dort wird der eine Mangel also durch einen viel gravierenderen Nachteil vermieden. Ein weiteres Indiz für das gute Einblickverhalten ist das völlige Fehlen von Wimpernspuren trotz 8 Stunden Beobachtung mit den "unbekannten" Okularen. Die bisherigen verschmutzen da sehr viel schneller, vor allem bei unerfahrenen Beobachtern/Gästen.
Fazit Einblickverhalten: Sehr großer Vorteil gegenüber den bisherigen Okularen, gerade am Binoansatz. Kaufgrund!
Schärfe/Randschärfe: Am 1" Doppelstern konnte ich keinen Unterschied zwischen den beiden Okularen feststellen. Das Bild im eudiaskopischen war naturgemäß etwas größer. Bei beiden Okularen erscheint der Doppelstern bald innerhalb des Gesichtsfeldrandes klar getrennt mit Zwischenraum und bleibt das auch bis zum anderen Gesichtsfeldrand. BEIM OLYMPUS KANN ICH DAS GENIESSEN, FAST OHNE DEN KOPF ZU BEWEGEN, WÄHREND ICH BEI DEN ANDEREN DEUTLICH DEN KOPF "NACHFÜHREN" MUSS, UM DEN STERN IMMER ANZUVISIEREN.
Kontrast: Bezüglich des Kontrasts/Transmission konnte ich keine deutlichen Unterschiede feststellen. Allerdings waren auch die Umgebungsbedingungen für solche Beobachtungen eher ungünstig. Der deutliche Fokusunterschied und der Zwang immer zwei Okulare wechseln zu müssen, macht diesen Vergleich schwierig."
- Herr Dominik Wiehl schreibt über einen ausführlichen Vergleich von Pentax, TeleVue und Olympus
"Eigentlich würde ich sagen, beide Okulare sind annähernd gleichwertig, doch stellte ich fest, dass man mit dem Olympus schneller mehr sieht als beim Pentax (wo man schon eine Weile sehr konzentriert durchgucken muss bis sich das Auge entspannt hat). Das dürfte wohl an der augenfreundlicheren Konstruktion des Olympus liegen. Als die Entscheidung dann vom einen auf den anderen Moment fest stand habe ich kurz danach noch einen Blick auf den Orionnebel geworfen, und merkte, dass die Entscheidung die Bessere sein dürfte, denn somit habe ich nun ein Okular, das ich sowohl für Planeten als auch für die allgemeine Beobachtung mit hoher Vergrößerung nutzen kann, da man das Gesichtsfeld (das etwa dem eines Plössl entsprechen dürfte) ohne Probleme überblicken kann. Ach ja, wie ich ja schon Anfangs bemerkte, ist das TeleVue nicht gerade das Beste, der Einblick ist bei Pentax trotz kürzerer Brennweite immer noch besser und der Kontrast ebenfalls."
"...habe letztes wochenende die zwei 8,3mm Olympus Okulare an Jupiter getestet und auf Anhieb Details gesehen, die vorher mit meinem Gerät (8"SC) nicht zu sehen waren. Super scharf und guter Kontrast, obwohl ich in der Morgendämmerung beobachtet habe und das Seeing nur mittel war. Der Dioptrinausgleich ist für mich als Binoviewer ideal. Das Einblickverhalten durchaus angenehm und der Augenabstand perfekt..."
Olympus hat leider die Produktion der hervorragenden Okulare eingestellt. (Kleine Restbestände sind noch vorhanden.)
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